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aktualisiert am 30. Mai 03 12:03

SC Höchstadt auf Platz 3 !

Bei der finalen Doppelrunde der Landesliga Nordbayern traten acht jugendliche Schachteams beim FSV Großenseebach an. Der Gastgeber rettete sich dank eines Sieges gegen Beilngries vor dem Abstieg, die U20-Mannschaft aus Höchstadt verfehlte durch eine peinliche Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Kulmbach den Vizetitel.

U20 Landesliga Nord

Die Schachabteilung des FSV Großenseebach empfing die Vereine aus Höchstadt, Nürnberg, Großostheim, Windischeschenbach, Kulmbach, Burgkunstadt und Beilngries im Gemeindezentrum, um in der sechsten und siebenten Runde den Meister und die drei Absteiger aus der Achterliga zu ermitteln. Großenseebachs Bürgermeister Bernhard Seeberger und die FSV-Macher Dieter Seyb, Ulrich Hiemer und Bernd Borel leiteten das Schach-Event tadellos und mußten lange zittern, bis der Nichtabstieg ihrer Schützlinge feststand. Am Vormittag traf Großenseebach (mit 5:5 Punkten in Abstiegsnähe) auf die starken Nürnberger und Höchstadt (mit 7:3 Punkten sogar noch mit Titelchancen) auf das Schlußlicht vom SK Kulmbach. Während Großenseebach nach über drei Stunden harten Schachkampfs ein 2:2-Unentschieden erkämpft hatte, blamierten sich die Höchstadter durch eine 1,5:2,5-Pleite. Felix Menzel war mit seiner desolaten Vorstellung so unzufrieden, daß er für den Nachmittag Ersatzspieler Michael Fischer anrief, und selbst lieber aussetzte. Da die Teams von Platz 3 bis 6 nur einen Punkt auseinander lagen, verhieß der Nachmittag spannende Duelle gegen den dritten Abstiegsplatz. Beilngries und Kulmbach standen als Absteiger bereits fest. Windischeschenbach und Nürnberg machten im Fernduell den Titel unter sich aus. Großenseebach begann gegen Beilngries nervös, der routinierte Markus Borel stand nach einem Figurenopfer seines Gegners auf völlig verlorenem Posten. Doch Stefan Süß und Benjamin Hoffmann wendeten das Blatt zu Gunsten des FSV. Süß setzte seinen Gegner im Mittelspiel matt, Hoffmann glänzte mit starken Zügen im Turm-Läufer-Endspiel. Durch das Remis von Mathias Müller am Spitzenbrett waren die Großenseebacher trotz der Niederlage von Markus Borel gerettet. Borel hatte sich wieder aufgerappelt, im unübersichtlichen Endspiel mit vier Damen (!) auf dem Brett machte er in Zeitnot aber den entscheidenden Patzer. Höchstadt glich die Pleite vom Vormittag gegen den Tabellenführer aus Windischeschenbach durch ein verdientes 2:2-Unentschieden aus. Zwar war Michael Fischer gegen den bayerischen Meister Ralf Käck in der französischen Verteidigung überfordert und mußte nach zwei Stunden aufgeben. Jan Volkert und Tobias Schwarzmann remisierten – in etwas besserer Stellung – ihre Pariten. Peter Meier sicherte dem SC in einem dramatischen und fehlerreichen Turmendspiel durch seinen Sieg das Mannschaftsremis. Nürnberg besiegte den dritten Absteiger Burgkunstadt und steigt dank der Höchstadter Schützenhilfe als Meister in die Jugend-Bayernliga auf. Höchstadt und Großenseebach finden sich mit 8:6 Mannschaftspunkten auf Platz 3 und 5 im Mittelfeld ein und verbleiben in der zweithöchsten Jugendliga Bayerns. Erfolgreichster Spieler für Höchstadt ist Peter Meier.

 

Tabelle – Endstand nach sieben Runden: - U20 Landesliga Nordbayern

Platz  Team              Brettpunkte  Mannschaftspunkte
1. SK Nürnberg 1911          19:9        10:4
2. SC Windischeschenbach     16½:11½     10:4
3. SC Höchstadt              15½:12½     8:6
4. TV Großostheim            15:13       8:6
5. FSV Großenseebach         14½:13½     8:6
6. SSV Burgkunstadt          12½:15½     6:8
7. SC Beilngries             11:17       4:10
8. SK Kulmbach               8:20        2:12